Neue Forsteinrichtung für den Zittauer Stadtwald

_DSC0079Das neue Forsteinrichtungswerk für unseren Stadtwald ist fertig gestellt. Es wurde über das letzte Jahr durch Mitarbeiter des Staatsbetriebs Sachsenforst und die Firma Götze erarbeitet. Die Forsteinrichtung ist eine gründliche Bestandsaufnahme unseres Waldes und dokumentiert dessen Entwicklung und nachhaltige Bewirtschaftung. Sie liefert desweiteren einen Betriebsplan für die nächsten 10 Jahre für unseren Forstbetrieb; also Handlungsvorgaben für die Holznutzung und Pflegemaßnahmen, aber auch für sämtliche andere Funktionen des Waldes.

Von der Gesamtfläche von 4288,1 Hektar sind 4156,8 mit Bäumen bewachsen. Auf dieser Fläche steht aktuell eine Holzmenge von 1.202.777 m³. Vergleicht man diesen Wert mit dem aus der letzten Forsteinrichtung von 2007, hat sich der Vorrat um 140.854 m³ erhöht. Aus den Erhebungen gehen weiterhin die Vorgaben für die notwendigen Pflege- und Erntenutzungen für die nächsten 10 Jahre hervor. Aus dem festgestellten Zuwachs wurde eine durchschnittliche Nutzung von 26.195 m³/Jahr errechnet, woraus sich ein Hiebsatz von 6,3 m³ pro Jahr und Hektar ergibt. Die geplante Entnahme von Holz dient zum einen dem wirtschaftlichen Gewinn – neben seinen anderen Funktionen ist unser Wald ein wirtschaftlich genutzter Forst. Die gezielte Holzernte verfolgt außerdem den Zweck der Pflege und des fortlaufenden Waldumbaus. Auch die Forstwirtschaft hat sich weiterentwickelt und man agiert heute nach anderen Maximen. Z.B. werden wir immer seltener Forste finden, in denen nur Bäume einer Art und einer Altersgruppe zu finden sind. Vielmehr wird heute Wert auf eine natürliche Verjüngung und den Schutz der Diversität gelegt. Das mag manchen Spaziergänger ärgern, wenn er sich mühselig durchs Unterholz schlängeln muss und am Brombeerstrauch hängen bleibt, es bietet jedoch sehr vielen Tierarten Lebensraum.

Das neue Forsteinrichtungswerk wird dem Stadtrat noch zum Beschluss vorgelegt.

 

Beteiligung Nachhaltigkeit in Sachsen

_DSC0026cutHaben Sie eine gute Idee für die nachhaltige Entwicklung in Sachsen? Dann ist Ihre Beteiligung gefragt; noch bis 24. April 2018 kann man sich in insgesamt 9 Handlungsfeldern in die Entwicklung der neuen Nachhaltigkeitsstrategie des Freistaates einbringen, z.B. Bildung & Wissenschaft, Natürliche Lebensgrundlage & Ressourcenschutz oder Gesundheit & Lebensqualität.

Hier gehts zum Portal: https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/smul/beteiligung/aktuelle-themen/1004535/1011037

Oberlausitzer Erklärung Für eine lebenswerte Region – ohne Rechtsextremismus!

Liebe Oberlausitzerinnen und Oberlausitzer, liebe Gäste, liebe Ostritzerinnen und Ostritzer, sehr geehrte Journalistinnen und Journalisten,
vor fast dreißig Jahren sind viele Menschen in Leipzig, Plauen, Dresden, Berlin aber auch hier in der Oberlausitz auf die Straßen gegangen um auf friedliche Weise für ihre Rechte und eine Veränderung der Gesellschaft einzutreten. Selbst die Initiatoren der Friedlichen Revolution hatten nicht erwartet, dass derart schnelle Veränderungen unserer Gesellschaft gelingen würden.
Wir leben heute mit den Erfolgen und Vorteilen, entwickelt und entstanden aus den neuen Möglichkeiten. Eine stabile Demokratie ist gewachsen, unsere geliebte Oberlausitz hat wieder gesunde Wälder und Flüsse, Tradition und Religion sind nicht mehr verpönt sondern Teil unseres Lebens, das Dreiländereck ist nicht mehr schwarz sondern Grund zum Besuch der Region, immer mehr unserer polnischen und tschechischen Nachbarn werden unsere Freunde, wertvolle Denkmäler und ganze Stadtkerne sind gerettet, Kultur und Sport sind Standortfaktoren und wichtige Unterstützer für einen wachsenden Tourismus, eine neue vor allem mittelständische Wirtschaft hat sich dank des Engagements von Unternehmerinnen und Unternehmern und mit Unterstützung der öffentlichen Hand entwickelt.

Wir leben heute auch mit den Konsequenzen, die der harte Umbruch für ganze Industrien und davon abhängige Regionen brachte. Es gibt nicht nur Gewinner sondern auch Verlierer – nicht wenige Menschen sind enttäuscht worden, leben in Sorge um den Lebensunterhalt und mit Angst vor Altersarmut. Viel Misstrauen ist dadurch entstanden. Es gibt berechtigten Ärger und Kritik am Handeln öffentlicher Einrichtungen und Behörden, vor allem die Bürokratie macht vielen Menschen zu schaffen.

Es gibt also noch viel zu tun, Engagement und persönlicher Einsatz sind weiterhin gefragt, Chancen müssen genutzt werden, Ideen entwickelt und konsequent umgesetzt werden.
Denken wir zurück an 1989, dann werden uns auch wieder Ziele bewusst, die wir dank der Friedlichen Revolution erreicht haben und für die wir damals offen oder insgeheim eingetreten sind. Es ging um nicht weniger als die Wiederherstellung der Menschenrechte für unsere Bevölkerung: Dazu gehören selbstverständlich auch Reisefreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, das Recht zur Wahl des Wohnorts, das Recht selbstverantwortlich zu wirtschaften.

Wir wollen nicht, dass Menschenrechte für uns oder andere in Frage gestellt oder sogar bekämpft werden. Wir, die Unterzeichner, stehen für Pluralismus und Demokratie. Wir arbeiten in unserem täglichen Leben dafür, dass Kritik und Veränderungen durch Mehrheitswillen möglich sind, dabei aber auch der Schutz von Minderheiten garantiert ist.

Wir, die Unterzeichner sind uns trotz aller politischer Differenzen darüber einig:
Wir wollen und wir brauchen in der Oberlausitz kein rechtsextremes Festival!
Nicht in Ostritz, nicht anderswo!
Wer Menschenrechte in Frage stellt, Bezüge zu einem verbrecherischen System herstellt, wer Demokratie und Pluralismus bekämpft – der ist hier nicht willkommen, dem soll unsere Region kein Zuhause werden!

Wir begrüßen und unterstützen, dass unsere Behörden derartige geplante Events hart prüfen, gegebenenfalls untersagen und verhindern. Wir erwarten, dass Straftaten so weit als irgend möglich unterbunden werden und ansonsten zu Konsequenzen führen müssen. Ein lageabhängiges Eingreifen der Sicherheitskräfte gegen Zuwiderhandlungen von erteilten Auflagen findet unseren klaren Rückhalt.
Unser Dank gilt allen engagierten Menschen in Ostritz dafür, dass sie klar machen, dass die Stadt Ostritz nicht tatenlos zusieht, wenn die demokratischen Spielregeln von politisch fragwürdigen Kräften, Verfassungsfeinden und gewaltverherrlichenden Bewegungen ausgenutzt werden. Wir begrüßen, dass Ministerpräsident Kretschmer die Schirmherrschaft über das Friedensfest übernommen hat. Es ist wichtig, dass an dieser Stelle alle demokratischen Parteien und Bewegungen gemeinsam ein klares „Halt!“ formulieren.

Liebe Oberlausitzerinnen und Oberlausitzer – überlasst Eure Heimat nicht denjenigen, die meinen, weil hier „nur“ ländlicher Raum sei, könnten sie ihr extremistisches Spiel treiben.
Bitte unterstützt Eure Nachbarn in Ostritz, besucht sie auf ihrem Friedensfest, bringt zum Ausdruck, dass die Einwohnerinnen und Einwohner der schönen Neißestadt hier nicht alleine stehen.

Andreas Bänder (Bad Muskau, Bürgermeister)
Alexander Ahrens (Bautzen, Oberbürgermeister)
Markus Weise (Bernstadt a.d. Eigen, Bürgermeister)
Günther Ohmann (Bertsdorf-Hörnitz, Bürgermeister)
Achim Junker (Boxberg/O.L., Bürgermeister)
Verena Hergenröder (Ebersbach-Neugersdorf, Bürgermeisterin)
Dietmar Noack (Gablenz, Bürgermeister)
Dr. Michael Wieler (Görlitz, Bürgermeister)
Frank Peuker (Großschönau, Bürgermeister)
Jons Anders (Großschweidnitz, Bürgermeister)
Jürgen Walther (Hainewalde, Bürgermeister)
Willem Riecke (Herrnhut, Bürgermeister)
Christian Mitschke (Horka, Bürgermeister)
René Schöne (Kodersdorf, Bürgermeister)
Michael Görke (Kottmar, Bürgermeister)
Dirk Naumburger (Kreba-Neudorf, Bürgermeister)
Rüdiger Mönch (Krauschwitz i.d.O.L., Bürgermeister)
Christoph Kunze (Kurort Jonsdorf, Bürgermeister)
Hans-Jürgen Goth (Kurort Oybin, Bürgermeister)
Bruno Scholze (Leutersdorf, Bürgermeister)
Thomas Knack (Markersdorf, Bürgermeister)
Markus Hallmann (Mittelherwigsdorf, Bürgermeister)
Uwe Blättner (Mücka, Bürgermeister)
Matthias Lehmann (Neusalza-Spremberg, Bürgermeister)
Beate Hoffmann (Niesky, Oberbürgermeisterin)
Adelheid Engel (Oderwitz, Bürgermeisterin)
Sylvia Hölzel (Oppach, Bürgermeisterin)
Marion Prange (Ostritz, Bürgermeisterin)
Andreas Langhammer (Rammenau, Bürgermeister)
Carina Dittrich (Reichenbach OL., Bürgermeisterin)
Roland Höhne (Rosenbach, Bürgermeister)
Heike Böhm (Rothenburg/O.L., Bürgermeisterin)
Christian Hänel (Schönau-Berzdorf a.d. Eigen, Bürgermeister)
Bernd Kalkbrenner ( Schöpstal, Bürgermeister)
Andrea Weise (Vierkirchen, Bürgermeisterin)
Dirk Beck (VV Diehsa, Verbandsvorsitzender)
Horst Brückner (Waldhufen, Bürgermeister)
Andreas Lysk (Weißkeißel, Bürgermeister)
Torsten Pötzsch (Weißwasser/O.L., Oberbürgermeister)
Thomas Zenker (Zittau, Oberbürgermeister)

Neues aus dem Stadtrat: Wir haben eine Eröffnungsbilanz!

_DSC0050Vergangenen Donnerstag, im ersten Teil der Stadtratssitzung März 2018, hat der Stadtrat einstimmig die Eröffnungsbilanz zum 01. Jan. 2013 festgestellt.

Die Eröffnungsbilanz ist der Grundstein der doppischen Haushaltführung und beinhaltet sämtliche Vermögenswerte der Stadt und deren Finanzlage. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich die Bewertung des städtischen Vermögens als eine schon fast herkulische Aufgabe. Zum Beispiel wurden 2.500 Flurstücke mit ca. 14.500 Realnutzungsabschnitten bewertet. 505 Straßen und Wege wurden in -zigtausend Abschnitte unterteilt und ein entsprechender monetärer Wert zugeordnet. Alles. Auch die Kunstgegenstände, historische Werte etc.

Das alles zusammen addiert sich auf eine Bilanzsumme von 207.480.805,01 € zum 01. Jan. 2013.

Vom städtischen Rechnungsprüfungsamt bekam die vorgelegte Eröffnungsbilanz einen eingeschränkten Prüfungsvermerk. Die festgestellten Mängel können jedoch mit dem Jahresabschluss 2013 problemlos korrigiert werden. Die Bilanz wird jetzt der überörtlichen Prüfungsbehörde  vorgelegt. Und für das Amt für Finanzen geht die Erarbeitung des doppischen Haushalts weiter, denn jetzt müssen die Jahresabschlüsse bis zum aktuellen erstellt werden. Das städtische Vermögen unterliegt ständigen Veränderungen (Abnutzung, Abschreibung, Renovierung, Modernisierung) und muss regelmäßig neu bewertet werden.

Neues aus dem Stadtrat: Neuwahl der Vertreter für den Sportbeirat

Herr Thiele, bis November 2017 langjähriger Vorsitzender des Sportbeirates, gab Ende letzten Jahres erst seinen Rücktritt als Vorsitzender und kurz darauf seinen Rückzug aus dem Gremium selbst bekannt. Daraus folgte die Notwendigkeit der Neuwahl der drei Stadtratsvertreter im Sportbeirat. Es wurden gewählt: Andreas Manschott, Oliver Johne und Jörg Gullus.

Der Sportbeirat setzt sich aus Vertreter*innen verschiedener Sportvereine der Stadt und aus drei Vertretern des Stadtrates zusammen und unterstützt die Stadtverwaltung und den Stadtrat bei den zahlreichen Belangen der Sportler und Sportlerinnen unserer Stadt als beratendes Gremium.

Neues aus dem Stadtrat: Steuerungsgruppe zur Bewerbung um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“

SchneemannNachdem der Stadtrat in seiner Sitzung im September letzten Jahres einstimmig für die Vorbereitung einer Bewerbung um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ gestimmt hat, wurde jetzt die Steuerungsgruppe dafür gebildet. Die Mitglieder dieser Steuerungsgruppe sind der Oberbürgermeister Thomas Zenker, der Hauptdezernent Thomas Mauermann, die Kulturreferentin Wiebke Steudner und der Stadtmarketingverantwortliche Kai Grebasch aus der Stadtverwaltung sowie die folgenden Stadträte: Andreas Johne (Andreas Manschott), Thomas Krusekopf (Dr. Rainer Harbarth) und Thomas Schwitzky (Matthias Böhm). (Die in Klammer genannten sind die jeweiligen Vertreter.) Auf die Vertreter aus dem Stadtrat hatten sich die Fraktionen im Vorfeld geeinigt, sodass keine Wahl stattfinden musste.

Die Steuerungsgruppe wird den Prozess der Bewerbungsvorbereitungen auf fachlicher und politischer Ebene begleiten.

Neues aus dem Stadtrat – zur Mandaukaserne

Positionierung der Stadt Zittau zum Programm „Nationale Projekte des Städteumbaus 2017“

Die Stadt Zittau hatte sich am Ende des letzten Jahres um Aufnahme in das Förderprogramm „Nationale Projekte des Städteumbaus 2017“ beworben, mit einer Projektskizze des damals interessierten Projektbüros und Investors. Diese Bewerbung war erfolgreich und Zittau wurde aufgefordert, einen Antrag mit konkretem Konzept und Kosten-/Finanzierungsplan zu stellen. Inzwischen hatten sich die Eigentumsverhältnisse geändert. Der neue Eigentümer, Herr Götzberger, wurde gebeten, der damals eingereichten Projektskizze folgend, ein detailliertes Konzept zu erarbeiten.

Herr Götzberger hat dem Stadtrat einen Entwurf vorgelegt, der zwar Möglichkeiten aufzeigt und sich an die Ideenskizze der Stadt anlehnt, jedoch nicht konkreter unterlegt ist. Wir müssen davon ausgehen, dass auch der Kostenplan nicht konkret ist, da dieser ohne eine baufachliche Planung nicht aufgestellt werden kann. Herr Götzberger wartet noch auf feste Zusagen seitens zukünftiger Mieter und macht ein ausgearbeitetes Konzept von den Wünschen der zukünftigen Nutzer abhängig. Dafür werden noch mehrere Monate vergehen.

Das Förderprogramm eröffnet diesen Zeitrahmen nicht, die Stadt Zittau ist aufgefordert den Antrag im November 2017 abzugeben. Der Stadtrat hat mehrheitlich beschlossen, diese Förderchance ziehen zu lassen. Die Stadt wird keinen Antrag stellen. Mit einem Konzept, das alle Beteiligten überzeugt, kann man zu einem späteren Zeitpunkt auf die Suche nach den benötigten Finanzen gehen.

Abstimmungsergebnis: Ja: 5              Nein: 10                Enthalten: 6

Zwischenfazit zu den Veranstaltungen auf dem Markt

Mit der folgenden Pressemitteilung ist unsere Zwischenbilanz zu den Veranstaltungen auf dem Zittauer Markt an die Medien gegangen. Hier noch einmal ungekürzt für Sie:

Pressemitteilung des „Zittau kann mehr e.V.“

Positives Zwischenfazit zu den bisherigen Veranstaltungen auf den Markt

Bild1An drei Samstagen gestaltete der Zittau kann mehr e.V. im April jeweils zum Frischemarkt Veranstaltungen, die den Markt belebten und alle Zittauer und die Gäste der Stadt zum Verweilen auf dem Markt einluden.

Es war eine Vorstellung des Theaters zu erleben, die Bogenschützen des OSV Zittau e.V. bereicherten die Szenerie mit der Möglichkeit, sich an Pfeil und Bogen auszuprobieren, die Funkengarde des Zittauer Karnevalsverein trat auf, ebenso die Tanzmäuse der Line-Dance-Gruppe des SFZ Zittau e.V. und die Jugendlichen der Hip Hop Gruppe des GAV Zittau 04 e.V., die Sparkasse führte ein interessantes Quizz durch und es waren Vorführungen der Jugendfeuerwehr Zittau und der Jugendabteilung des THW Zittau zu erleben.

Jeweils ein buntes und reichhaltiges Programm.

Durch das Rahmenprogramm unseres Vereins, in Form der Verlosung von Einkaufsgutscheinen sowohl für den Frischemarkt selbst als auch für die Zittauer Innenstadt mittels der Einkaufsgutscheine des Zittau lebendige Stadt e.V. und von Gutscheinen der BIOase, wurde zudem der innerstädtische Handel unterstützt.

Die überaus erfreuliche Erfahrung war, dass das Engagement unseres Vereins auf sehr positive Resonanz bei allen angesprochenen Vereinen und Einrichtungen und den Händlern vor Ort getroffen ist.

Bild2Dazu der Vereinsvorsitzende des Zittau kann mehr e.V., Andreas Langhammer:

„Es war wunderbar zu erleben, wie positiv und mit welchen Elan die Anfrage unseres Vereins durch die angesprochenen Vereine und Einrichtungen angenommen wurde. Wir konnten ein hohes Interesse an solchen Veranstaltungen auf dem Markt feststellen.

Und selbst die angesprochenen Partner, die auf Grund eigener Terminplanungen diesmal keine Zeit finden konnten, gaben uns eine sehr positive Rückmeldung und wünschten gutes Gelingen. Unser Dank gilt allen beteiligten Vereinen und sonstigen Mitwirkenden, die jeden einzelnen Samstag zu einem Erlebnis gemacht haben. Unser Dank gilt auch den Händlern vor Ort, die uns aktiv begleiteten und unsere Aktion mit den Gutscheinen unterstützten.“

Bild3Aus der Erfahrung mit diesen Veranstaltungen am Samstagvormittag wird seitens des Vereins Zittau kann mehr e.V. ein Wunsch an den zukünftigen Citymanager formuliert. Und bis zu dem Zeitpunkt, das dieser seine Arbeit aufnehmen kann, an alle, denen die Belebung des Marktes am Herzen liegt.

Dazu der Fraktionsvorsitzende des Zittau kann mehr e.V., Thomas Schwitzky:

„Wir werden sehr gern dem zukünftigen Citymanager der Stadt Zittau von unseren positiven Erfahrungen berichten und ihn bitten, diese in ein nachhaltiges Programm zur Belebung der Zittauer Innenstadt umzuwandeln. Hier liegt einiges Potential, um das innerstädtische Leben in Zittau weiter voran zu bringen. Da es ja aber noch etwas dauern wird, bevor der Citymanager aktiv werden kann, seien alle Vereine und Einrichtungen und alle Fraktionen des Zittauer Stadtrates gern aufgerufen, selbst eine Veranstaltung auf dem Zittauer Markt zu organisieren.

Um das Lebensgefühl in Zittau weiter positiv zu gestalten reicht es sicherlich nicht aus, sich nur darüber zu ärgern, dass „jemand“ noch nichts getan habe oder „einer“ mal was tun müsste. Hier hilft nur, selbst aktiv zu werden. Jede Aktion zählt.

Im Zusammenwirken mit den bereits bestehenden umfassenden Bemühungen z.B. des Vereins Zittau lebendige Stadt e.V. und des Vereins Tradition und Zukunft Zittau e.V. wird die Stadt lebendiger und damit lebenswerter für uns alle.“

Aus Gründen in der Wetterprognose sahen wir uns veranlasst, unsere letzte Veranstaltung, welche auf den 29.04.17 geplant war, in den Monat Mai zu verschieben.

So wird der Zittau kann mehr e.V. nunmehr am 20.05.2017 auf dem Zittauer Markt das Motto ausgeben:

Komm, wir malen eine Sonne!

In freier Anlehnung an das sicherlich noch vielen bekannte Kinderlied von Frank Schöbel rufen wir alle Kinder mit ihren Eltern und Omas und Opas auf, uns bei der Gestaltung einer großen gelben Sonne und vieler kleinen (bunten) Sonnen auf dem Zittauer Markt zu helfen. Gemalt wird mit Kreide. Spaß ist garantiert.

Hierzu noch mal der Vereinsvorsitzende, Andreas Langhammer:

„Der Zittauer Markt soll und kann für alle Generationen ein Zentrum purer Lebensfreude sein. Mit Aktionen wie z.B. dem Aufruf zum Schneemannbauen auf dem Markt wurde dies bereits sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Jetzt ist Frühling – bringen wir daher die Sonne in die Stadt!“

Andreas Langhammer         Thomas Schwitzky

Vereinsvorsitzender             Fraktionsvorsitzender

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Aus dem Stadtrat: Übernahme von Gesellschaftsanteilen an der Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH durch die Große Kreisstadt Zittau

Wir freuen uns sehr darüber, dass der Zittauer Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen hat, die Weichen für die Übernahme von Gesellschafteranteilen am Theater Görlitz-Zittau zu stellen. Für uns ist das Gerhart-Hauptmann-Theater eine der wichtigsten Größen im kulturellen Leben in unserer Stadt und ein maßgeblicher Standortfaktor für Zittau, wirtschaftlich wie gesellschaftlich.

10314563_1529667013977577_9104904728231838221_nDas Theater ist, wie viele andere Kulturstätten, dauerhaft auf Zuwendungen aus der öffentlichen Hand angewiesen. Die Zuwendungen kommen derzeit von den Gesellschaftern, derzeit sind dies die Beteiligungsgesellschaft des Landkreises Görlitz, die Stadt Görlitz sowie der Landkreis Görlitz, und dem Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien. Die Stadt Zittau erbringt den Sitzgemeindeanteil der Kulturraumförderung für den Standort Zittau. Die Deckelung der Kulturraumförderung bis zum Jahr 2019 sorgt dafür, dass die Kostensteigerungen von den Gesellschaftern getragen werden müssen. In den Jahren 2011 bis 2016 wurden umfangreiche Konsolidierungsmaßnahmen bei gleichzeitigem Erhalt des Angebots durchgeführt. Das Theater arbeitet nun an seiner Belastungsgrenze. Für einen Erhalt der Theater an beiden Standorten (insbesondere des Standortes Zittau) ist eine aktive Teilnahme Zittaus an der Gesellschaft entscheidend.

Die aktiven Theaterbesucher*innen wird es sicher freuen. Aber auch für die Menschen, die selbst nicht ins Theater gehen, ist es wichtig. Es ist unser aller Aufgabe, unsere Stadt für seine Einwohner*innen und auch für mögliche Zuzüge attraktiv zu machen und zu halten. Im Theater arbeiten 60 Menschen, die ihren Job verlieren, wenn der Standort Zittau schließt. Wenn wir davon ausgehen, dass diese Menschen Familie haben, ziehen ca. 120 Menschen aus Zittau weg. Andererseits wird ein Mensch, der gern ins Theater geht, nicht in eine Stadt ziehen, die kein Theater hat. Manche Unternehmen klagen schon heute darüber, dass sie keine Arbeitskräfte finden. Arztpraxen schließen, weil keine Nachfolger/-innen gefunden werden. Dies sind nur zwei Aspekte, es gibt weitere: für Vermieter, für Gastwirte etc.

Unser Theater bringt Kultur und Bildung in unsere Stadt und es ist ein Trumpf, wenn es darum geht Gäste und Zuziehende hierher zu bringen.

„Eine Party für den Berggeist“ – am 01. April 2017, 10:15 Uhr auf dem Zittauer Markt

Die Wählervereinigung „Zittau kann mehr e.V.“ wird einen weiteren aktiven Beitrag zur Belebung der Zittauer Innenstadt leisten. In den Mittelpunkt unserer Bemühungen im April rücken wir hierbei den wöchentlich stattfindenden „Frischemarkt“ am Samstagvormittag.
Rathaus_ClaimDazu unser Vereinsvorsitzender Andreas Langhammer:
„Im vergangenen Jahr haben Studierende des IHI eine Studie erstellt, mit welchen Möglichkeiten man den Frischemarkt aufwerten und damit die Frequenz der potentiellen Kundschaft erhöhen könnte. Ein Ergebnis dieser Untersuchung war, dass die Möglichkeit und ein Anlass zum Verweilen vor Ort geschaffen werden sollte. Dies z.B. mit kleinen kulturellen Darbietungen sowie informativen Hotspots organisiert durch lokale Vereine. Dieses Ergebnis der Studenten des IHI möchten wir in diesem Frühjahr als Verein im Rahmen unserer Möglichkeiten in die Praxis überführen.
Daher wird der „Zittau kann mehr e.V.“ im April 2017 an vier Samstagen Aktionen und Programme auf dem Zittauer Markt direkt neben dem Frischemarkt vorbereiten und mit kulturellen Einrichtungen und lokalen Vereinen organisieren.“

Nachdem es erst kürzlich hieß „Schneemänner erobern den Markt“, wird auf dem Zittauer Markt am 01.04.2017 das Motto ausgegeben:
„Eine Party für den Berggeist“.
Gegen 10:15 Uhr wird das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau aus der speziell für Kindergärten und Grundschulen erarbeiteten Produktion einen musikalischen Ausschnitt präsentieren.
Waldgeister bereiten eine Geburtstagsparty für Rübezahl vor. Und erforschen hierbei unterhaltsam unterschiedliche Bräuche im Dreiländereck. Eine musikalische Entdeckungsreise für Klein und Groß kann beginnen!
Zuvor wird sich in unserem vor Ort aufgebauten Cafè gegen 10:00 Uhr das „Glücksrad“ drehen und es werden 5 Gutscheine für den Frischemarkt im Wert von je 10,- EUR verlost. Teilnehmen kann jeder, der den Frischemarkt besucht. Die Lose werden kostenlos verteilt.