Was wir wollen

ZITTAU KANN MEHR
Wahlprogramm 2014

In mehreren Runden und Terminen diskutiert, Hinweise und Anregungen von vielen Bürger/-innen aufgenommen, und am 8. Februar einstimmig beschlossen – und bitteschön – hier zum Nachlesen, unser Wahlprogramm.


ZKM-Wahlprogramm 2014

ZITTAU KANN MEHR
1.POSITIONSPAPIER – 22.12.2013

Download hier

Prämissen:
1. Bei der Gestaltung der Stadt Zittau muss grundsätzlich die Zukunfts- und Gemeinwohlorientierung beachtet werden.

2. Zittau muss wieder die aktive – ihr Umland mitgestaltende – Stadt in der Mitte der südlichen Oberlausitz werden. Davon profitiert die ganze Region.

3. Wir wollen wieder in einer selbstbewussten, Tradition und Zukunft verpflichteten Bürgerschaft leben und unsere Stadt aktiv mitgestalten.

4. Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu diesen Zielen sind gelebte Bürgernähe und Bürgerengagement im Innern und Kooperation statt Konfrontation nach Außen.

Notwendige Grundlagen

  • Ein aktiver Stadtrat als richtungweisendes strategisch und verantwortungsbewusst arbeitendes souveränes Gremium.
    – Fachwissen und Beteiligung als Entscheidungsgrundlagen
    – Bürger erreichen durch nachvollziehbare Kommunikation
  • Die Stadt ist zu leiten mit Entscheidungsfreude, diplomatischem Geschick, Verantwortungsbewusstsein, großem Einfühlungsvermögen und repräsentativen Fähigkeiten.

Programmatische Schwerpunkte

  • Stadtentwicklung vorantreiben, aktiv ausgestalten und mit Zwischenzielen und Priorisierungen versehen umsetzen.
    – Bürgernähe leben
    – Bürgerengagement unterstützen und verstärken
    – Demografischen Wandel als Aufgabe und Chance begreifen – familien- und seniorenfreundliche Konzepte entwickeln und verwirklichen.
  • Zukunftsfähig ist nur eine aktiv gestaltende Stadt, die vorausschauend handelt und Nachbarn als Partner begreift.
    – Freistaat fordern, Landkreis als Partner betrachten, auf Umlandgemeinden zugehen, Ortschaften auf Augenhöhe begegnen
    – Potenzial des Dreiländerecks für die Region endlich aktiv nutzen.
  • Wirtschaftsförderung und Marketing stärken und neu ausrichten
  • Schaffung bester Arbeits- und Investitionsbedingungen für Bestandsunternehmen und Investoren.
  • Die Gesundheitswirtschaft muss als zukunftsfähige Schlüsselbranche erkannt werden.
  • Für Tourismus und Handel, Industrie und Hochschulen gilt: Fördern und fordern, stärken und nutzen.
  • Kultur und Sport als Standortfaktoren stärker zentral vermarkten und unterstützen.

7 comments on “Was wir wollen

  1. Anett Dietrich

    Also unter einem Programm stelle ich mir Konkreteres vor. Das liest sich alles gut und schön, allein, mir fehlen die Schritte zur Durchsetzung… MfG Anett Dietrich, Olbersdorf

    1. admin2

      Liebe Frau Dietrich, danke für Ihre Rückmeldung. Es freut uns, dass sich für Sie „alles gut und schön“ liest. Konkrete Schritte zur Durchsetzung sind unserer Meinung nach auf demokratischem Wege im Stadtrat festzulegen. Sie werden sicher schnell erkannt haben, dass wir dann so weit wie möglich, die Zittauer/-innen mit beteiligen wollen und wenn wir in unserer Stadt mehr Leben haben wollen, auch müssen. Die Standardrezepte, die manche Parteien als Lösung anbieten, meinen Sie ja bestimmt auch nicht.

  2. Pierre

    Bin schon eine Weile aus Zittau weggezogen, und habe durch Facebook-kontakte von euch erfahren und war sehr neugierig. Finde eure Initiative sehr lobenswert. Es ist absehbar das bundespolitische Parteien kommunal nicht mehr viel ausrichten werden, da die Musik auf Länder- bzw. Bundes- oder gar auf europäischer Ebene spielt. Aufgrund dessen ist es für jede Kommune wichtig, dass Sie sich dezentrale Strukturen schafft. Durch lokalorientierte Ortsansässige, die sich durch Bürgerbeteiligung am politischen Geschehen vor Ort engagieren, passiert genau das. Deswegen muss man solchen Initiativen den Rücken stärken. Die Menschen da abzuholen wo sie sind und in das kommunale politische Geschehen zurückzuholen ist sehr schwer, aber durch engagierte Bürger machbar.

    Ich drücke euch die Daumen und wünsche euch viel Schaffenskraft – In meinen Augen, von außen gesehen, ist es das sehr gut für Zittau.

    Tolle Arbeit

    Pierre

    1. admin2

      Lieber Pierre,

      vielen Dank für die Unterstützung aus der Ferne. Das motiviert ungemein.

      PS: Vielleicht ergibt sich ja auch mal eine Gelegenheit, nach Zittau zurück zu ziehen? Zittau braucht seine Menschen.

  3. Jörg Tillmann

    Mich interessiert: Wie steht ZKM zu der Problematik „Parken auf dem Markt“ und Verkehrssituation in der Kerninnenstadt? Wird es mit ZKM weiterhin eine „Autostadt Zittau“ geben, in der man beim Genuss einer Tasse Kaffee in einem Straßencafe, eine olfaktorische Note „Super bleifrei“ oder „Diesel“ gratis dazu bekommt?
    MfG Jörg

    1. admin2

      Vielen Dank für Ihre Frage. Sie wird sich sicher auch in Kürze im Stadtrat stellen und dazu können wir Folgendes sagen: Es gibt auch in unserer Wählergemeinschaft die gleiche Diskussion, wie sie sich auch ansonsten in der Bevölkerung darstellt: Bei uns gibt es eindeutige Befürworter eines autofreien Marktes oder sogar einer autofreien Innenstadt – genau so gibt es Fürsprecher des Parkens auf dem Markt und einer weitgehend freien Fahrt in der Innenstadt. Eine klare Einigung wird es möglicherweise nicht geben, genauso wenig wie einen Fraktionszwang bei Abstimmungen für unsere Stadträte.
      Eines steht für beide Seiten fest: Es muss dringend ein Parkleitsystem her, damit der Suchverkehr aufhört und es gibt die Bereitschaft, auch einmal Dinge auszuprobieren, um reale Zahlen zu schaffen und nicht nur im sprichwörtlichen Nebel zu stochern.
      Interessant hierbei sind die Umfrageergebnisse eines Projekts der Studierenden des Projektmanagements am IHI Zittau: http://www.ihi-zittau.de/cms/de/798/Der-Markt-ist-los/

  4. Pingback: Service: Wahlkampfflyer von Thomas Zenker digital | Zittau Kann Mehr

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