Unser Oberbürgermeister

MiniZenkerArbeit Thomas Zenker

Wer ist das eigentlich?

– 1975 in Zittau geboren, Heirat 2005, eine Tochter
– Schulzeit, Abitur und Zivildienst in Zittau
– Studium Deutsche Literatur/Geschichte sowie Kommunikation in Leipzig, Paris und Berlin, Abschluss Magister
– 10 Jahre Zusammenarbeit mit Managern internationaler Firmen sowie Diplomaten als selbstständiger Sprach- und Kommunikationstrainer
– 2009 Rückkehr nach Zittau, Aufbaustudium Projektmanagement am Internationalen Hochschulinstitut, Abschluss Master
– Tätigkeit als freier Journalist
– bis 2015 Projektleiter für politisch-historische Bildung und Demokratieförderung bei der Hillerschen Villa gGmbH
– seit 01.08.2015 Oberbürgermeister der Stadt Zittau

Politische Arbeit für Zittau
– Vorstandsvorsitzender von Zittau kann mehr und seit 2014 Stadt- und Kreisrat.
Mitglied in folgenden Gremien:

– Aufsichtsräte
Städtische Beteiligungsgesellschaft mbH
Städtische Dienstleistungsgesellschaft mbH
Gerhart-Hauptmann-Theater GmbH

– Ausschüsse
Gemeinsamer Rat des Städteverbundes Kleines Dreieck
Ausschuss für Kreisentwicklung und Wirtschaft/Landkreis Görlitz
Gesundheits- und Sozialausschuss/Landkreis Görlitz
Präventionsrat/Landkreis Görlitz
Bildungsforum/Landkreis Görlitz

4 comments on “Unser Oberbürgermeister

  1. Pingback: Kandidaten kennen lernen? Drei Runden stehen bevor… | Zittau Kann Mehr

  2. Gert W. Knop

    Sehr geehrter OB Zenker,

    ein Beitrag im Oberlausitzer Kurier vom Samstag, dem 10. Oktober 2015: „Abrisspläne für Mandaukaserne?“
    hat mich zutiefst geschockt und wütend gemacht. Ich hoffe nicht, dass Sie als unser neuer OB solch unsinnigen Plänen zustimmen werden!!!
    Die Mandaukaserne ist ein historisches Denkmal, das unter allen Umständen erhalten bleiben muss. Ich hoffe, dass „Zittau kann mehr…“ nicht darunter versteht: mehr Abriss!
    Zittau hat bereits genügend historische Gebäude geschleift, und da muss endlich diesem unsinnigen Unterfangen Einhalt geboten werden.

    Daher meine Vorschläge: Entweder das Projekt an die Rossmanngruppe zu übergeben oder aber vom Bund Fördermittel für Flüchtlingsunterkünfte dort einzurichten.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur einer der Zittauer Bürger ein Interesse an einem Abriss der historisch wertvollen Mandaukaserne hat.

    Was ist eigentlich mit Frau Heymann als „Wirtschaftsförderin“, sie könnte doch mit der Rossmanngruppe in Verhandlungen treten. Und Sie als Zittauer Ob könnten sich direkt and die zuställigen Anspechpartner in der Bundesregierung wenden zwecks einer Förderung zur Sanierung und Restaurierung der Mandaukaserne für Unterkünfte für Asylanten.

    Immerhin war ich es, der durchsetzen konnte, dass auf dem Markt Bäume gepflanzt wurden anstatt Pavillons zu errichten und dass der Gehweg am Külzufer endlich asphaltiert wurde.

    Zittau liegt mir am Herzen und jedweder neue Abriss eines historischen Gebäudes wäre eine Schande und ein Armutszeugnis für unsere Stadt. Ich erwarte Ihr Engagement nicht nur hinsichtlich der Mandaukaserne, sondern auch anderer historischer Gebäude, die unbedingt für die Stadt erhalten werden müssen.

    Mit besten Grüßen

    Gert W. Knop

  3. Gert W. Knop

    Sehr geehrter OB Zenker,

    mit Interesse las ich Ihren Beitrag „Fünf Monate Oberbürgermeister – aus der eigenen Sicht“ und wünsche Ihnen viel Erfolg und Gelingen
    für Ihre Arbeit im neuen Jahr!

    Es dürfte keine leichte Aufgabe sein, Ihre guten Ideen zum Wohle unserer Stadt durchzusetzen.
    Dass auch durch die Aufnahme von Flüchtlingen Kosten für die Stadt entstehen, darf aber kein Grund
    dafür sein, Flüchtlinge nicht aufzunehmen, die für uns eine Bereicherung sein können. Hier stimme ich Ihnen
    völlig bei. Sicher verursachen Projekte wie z.B. Schrammstraße und Äußere Oybiner Straße hohe Kosten,
    allerdings ist es auch an der Zeit, dass im Bereich Infrastruktur Maßnahmen getroffen werden.

    Dass Sie zumindest vorerst den Abriss der für Zittau historisch wichtigen Mandaukaserne im Stadtrat stoppen
    konnten, ist bereits ein Erfolg! Wichtig ist auch eine gute und enge Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien
    auf allen Gebieten, so wie Sie es darstellen.

    Mehr muss allerdings im Bereich Innenstadt-Einzelhandel unternommen werden, damit nicht noch weitere
    Geschäfte schließen. „Potempkinsche Schaufenster“ braucht Zittau nicht und Besucher der Stadt werden es schnell
    realisieren, dass sich kein Geschäft dahinter verbirgt.

    Wichtig für Zittau wäre eine „Dauerbelebung“ der historischen Fleischbänke, was nicht nur den Zittauern zugute-
    kommen würde, sondern auch eine Attraktion für unsere Besucher wäre. In den einzelnen Ständen könnte vieles angeboten
    werden, ohne dabei dem Innenstadthandel Konkurrenz zu bieten. Dies wäre ein viel bedeutenderes Projekt für Zittau
    und den Tourismus, als z.B. ein Fachmarktzentrum, das für die Stadt völlig überflüssig ist.

    Dass Sie einen Termin für einen Bürgerentscheid zum autofreien Markt fest- und durchgesetzt haben, ist nur zu
    begrüßen! Der Markt darf nicht zu einem Parkplatz verkommen und schließlich bleibt ja auch eine Spur frei für den
    Autoverkehr. Zu begrüßen sind auch die Vorhaben, die Klosterkirche etc. zu sanieren.
    In Zittau müssen so viele denkmalgeschützte und historische Gebäude wie möglich erhalten werden. Das schuldet man
    Zittaus Geschichte und schließlich auch dem Tourismus, der hoffentlich besser gefördert wird, als es bisher der Fall war.

    Dass Sie Herrn Benjamin Zips mit ins Boot geholt haben, ist auch zu begrüßen!

    Nachdem der diesjährige Weihnachtsmarkt mit Fahrrädern von Phänomen ein Erfolg war, könnte man vielleicht daran anknüpfen
    und ein „Oldtimer-Radrennen“ jährlich veranstalten, was ein Spektakel für Zittau und Besucher wäre.

    Ich denke auch an die ehemaligen Zittauer Textilwerke in der Äußere Oybiner Straße. Könnte man hier nicht ein Museum einrichten
    mit Ausstellungsstücken dessen, was einmal in Zittau produziert wurde? Vielleicht ließe sich hierfür ein Sponsor finden.
    Auch das wäre sicher für Zittaus Besucher interessant, zumal man nur wenig außerhalb Zittaus darüber weiß.

    Alles in allem sollte Zittau mehr Werbung für den Tourismus betreiben. Meine Freunde in aller Welt haben durch meine
    Schilderungen und Fotos bereits sehr viel von Zittau kennengelernt und waren begeistert vor allem von den historischen
    Bauten und vom Zittauer Gebirge. Ihre Idee mehr über Facebook oder Twitter für Zittau zu posten, ist auch zu begrüßen.

    Ein anderes Projekt wäre z.B. auch Zittau und das Zittauer Gebirge wieder als Kulisse für Filme zu propagieren.
    Der Krimi „Mord in Eberswalde“ z.B. war ein großer Erfolg. Was in „Görliwood“ möglich ist, müsste auch bei uns
    funktionieren! Zittau muss dabei nicht gleich zu einem zweiten Babelsberg werden.

    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück und gutes Gelingen für Ihre Arbeit im neuen Jahr!

    P.S.: Mein Gedicht „Zittaus Türme“ wurde zur Ausstellung „Farben meines Kreises“ (Barwy Mojego Powiatu)
    im polnischen Sagan zum Abschluss der Eröffnungsreden von mir gelesen und anschließend las eine junge
    Dolmetscherin die polnische Übersetzung. Ich erhielt dafür von Gästen – Mehrheitlich polnische – viel Applaus:

    Zittaus Türme

    Die Türme der Stadt
    sie ziehen sich zusammen
    im letzten Abendlicht.
    Von irgendwo ertönt Glockenschlag,
    fernes Geläute.
    Schatten weiten sich aus in der Poststraße,
    dahinter leuchtet das Türmchen der Post
    aus dem Backstein
    im letzten glühenden Licht.
    Überragt nur etwas entfernt
    vom Turm des Johanneums.
    Verklingendes Geläute
    durchzieht die leichte Abendluft
    an diesem Sommertag wie Blütenhauch.
    Der Turm der Johanniskirche entlässt seine Besucher.
    Über dem alten Basaltpflanster ertönen
    Schritte wie murmelndes Wasser

    Mit besten Grüßen

    Gert W. Knop

  4. Pingback: Gespräch mit Herrn Zenker – Plant for the Planet in Zittau

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