Dorotty Szalma

1974 in Budapest/Ungarn geboren
eine Tochter
einen Hund mit sieben Leben 😉

1991 – 1993 freie mitarbeit bei der zeitung „jugend der welt“ (ungarn) berichterstattung aus österreich)
1994 hochschulreife/ realgymnasium wien
1994 – 1995 studium der theaterwissenschaft/ italienisch, uni Wien
1994 – 1996 öffentlichkeitsarbeit im theater auersperg in Wien
1996 – 1999 studium der theaterregie, staatliche hochschule f. musik u. darstellende kunst frankfurt am main
2000 dipl.art.regisseurin, seitdem freiberufliche regisseurin
2002 – 2003 gründung und künstlerische leitung von der Theatergruppe “theatrum non gratum” Frankfurt am Main
2005-2007 Assistentin der Direktorin an der Opernschule der Staatlichen Hochschule f. Musik u. Darstellende Kunst Mannheim/Stellvertretende künstlerische Leiterin der Opernschule/ HfMDK Mannheim
seit 2005 Arbeit an DLA (Doctor of Liberal Art) an der Universität für Darstellende Kunst Budapest
2007 – 2008 Künstlerische Leiterin des Theaters Berzsenyi / Szombathely
als Regisseurin u.a. bei den Freilichtspielen Bad Bentheim, dem Deutschen Theater Göttingen, an den Theatern Erfurt, Aachen und Gießen und an zahlreichen ungarischen Bühnen beschäftigt
seit der Spielzeit 2013/2014 Schauspielintendantin am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

Dorotty_Szalma

Ich möchte, dass Zittau nicht mehr als ein Ort des Stillstandes, sondern als ein Ort der Möglichkeiten betrachtet wird. ZKM sind Menschen mit Visionen beigetreten, die außerdem die Kraft, Bildung und das nötige Können mitbringen.
Im Stadtrat müssen wir eine angemessene Diskussion darum führen, was wir glauben, was für Zittau nötig ist. Es braucht gute Ideen, die diskutiert, kritisiert und in der Auseinandersetzung weiter entwickelt werden müssen. Da ich keine politische Erfahrung habe, kann ich etwas bewegen – jenseits der vorgefertigten, politisch als möglich erdachten, Wege und gebe mich nicht zufrieden, bevor eine gute Lösung gefunden ist.
Ein positiveres Selbstbildnis von sich zu entwerfen ist sicherlich ein Anfang. Ich will Kultur nützen, um etwas für die Stadt zu erreichen. Hier ist Vernetzung gefragt. Wenn wir es z.B. schaffen Kultur und Tourismus besser zu verbinden, können Arbeitsplätze geschaffen werden. Wir müssen kulturelle Bildung als Chance für unsere Stadt begreifen. Ich bin nicht bereit, in einer Zeit untätig zu bleiben, die einmal als Beginn des Bedeutungsverlusts unserer Kultur in die Geschichte eingehen könnte.
Die Attraktivität der Region ist unbestreitbar, die Vermarktung bedarf fantasiereicher, kluger Ideen. Zum Teil gibt es sie bereits und sie warten nur noch darauf, umgesetzt zu werden. Aber auch Kultur, Tourismus und Leben in der Stadt müssen zukunftsfähig sein. Dafür brauchen wir aktive junge Menschen. Unsere Jugend braucht Zeit, Anerkennung und die Möglichkeit eigene Talente zu entdecken, um Perspektiven für die Zukunft zu erkennen oder entwickeln zu können. Deshalb braucht Zittau ein vielfältiges, attraktives Angebot für Jugendliche, die selbstbewusst ihre Zukunft gestalten.

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