Monthly Archives: April 2014

Wahlkampfspenden willkommen!

Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt. Deshalb haben wir es auch vermocht, in so kurzer Zeit (wir haben uns erst am 20. Dezember 2013 gegründet) so viele engagierte Leute unter dem Namen „Zittau kann mehr“ zu vereinen. Sie alle investieren jetzt schon eine gewaltige Menge Energie, Freizeit und kreative Ideen und haben auch schon Einiges dazu beigesteuert, dass der Wahlkampfauftakt finanziert werden kann.

Denn Wahlkampf muss sein – wir sind neu, frisch in der Politik und haben in unserer Heimatstadt Zittau gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen noch Einiges vor, siehe unser Programm – davon sollten einfach noch mehr Zittauer und Zittauerinnen wissen, als wir bisher erreichen konnten.

Wenn Ihnen das sympathisch ist und Sie das unterstützen wollen, dann tun Sie das doch einfach, zum Beispiel mit Ihrer Spende. Und Sie wissen das doch: Auch kleine Beträge helfen.
Alle wichtigen Informationen und Details finden Sie hier.

       

ZKM-Familiencafé beim „Weinau Aktiv“ Fest

FamiliencaféWir möchten das Engagement des Weinau e.V. für unsere Stadt unterstützen und deshalb gibts von unserer Seite am 1. Mai beim 3. Weinau Aktiv ein schönes Familiencafé mit Blick auf die Weinauwiesen. Mit der Unterstützung von konja buna Dresden und der Zittauer Bioase auf der Lindenstraße sind guter Café mit guten Zutaten gesichert. Danke dafür!

Unsere Mitglieder liefern reichlich selbst gemachten leckeren Kuchen, den Sie dann sicher gern in unserem gemütlichen Familiencafé genießen.

Die Erlöse des Familiencafés verwenden wir für eine Kindertagsüberraschung und ein Bücherpaket für die Kinder im Zittauer Flüchtlingsheim. Ganze einfach, weil hier das Familienleben besonders schwer ist.
Zittau kann mehr. Auch helfen.

Nachlese zum 2. Weinau-Talk

140424_Podiumsdiskussion_Tourismus

Am 24. April fand im Spiegelsaal der Gaststätte zur Weinau unsere Podiumsdiskussion zum Thema „Tourismus als Wirtschaftsfaktor“ statt. „Zittau kann mehr“ sieht beim Thema Touristische Entwicklung noch deutliche Potentiale, für Zittau selbst aber auch für die ganze Region. Angesichts der wirtschaftlichen Lage im Dreiländereck sind verschenkte Chancen geradezu fahrlässig. Dazu diskutierten Dr. Klaus Schwager (Chef O-See-Challenge und ZKM-Mitglied), Dirk Keil (Burgwart Oybin), Annette Scheibe (Geschäftsführerin Trixi-Park), Rüdiger Schaper (Geschäftsführer KIEZ Querxenland) und ZKM-Vorsitzender Thomas Zenker, es moderierte Lutz Günther.
Die positiven Auswirkungen des Tourismus werden häufig unterschätzt, weil sie sich nicht direkt im Stadtsäckel bemerkbar machten, sondern der ganzen Region dienten, machte Thomas Zenker klar. Gerade regionale Kreisläufe, die vielen Menschen – beispielsweise Vermietern, Bäckern oder Gastronomen – einen Verdienst ermöglichten, seien wichtig für eine Entwicklung der Oberlausitz. Davon profitierten auch viele Zittauer Betriebe, die ohne touristische Gäste viele Kunden verlieren würden.
Gerade in der Vermarktung sollte noch viel deutlicher die Oberlausitz als Ganzes dargestellt werden, forderten Rüdiger Schaper und Annette Scheibe. Das sei eigentlich normal – international werden Regionen insgesamt vermarktet und nicht einzelne lokale Höhepunkte. Besonders eindrucksvolle Ausflugsziele wie der Berg Oybin verlieren sich dann im bunten Allerlei, wenn jeder Anbieter, jede Kommune ihre eigene Strategie verfolge. Auf dem Podium herrschte Einigkeit, dass der Naturpark Zittauer Gebirge seine Potentiale insgesamt deutlich besser nutzen könnte. Die dazu geeigneten Organisationen existierten, müssten aber aktiver werden. Das erfordere gemeinsamen Nachdruck von Seiten der Kommunen.
Was also ist nötig? Kommunikation, Kooperation und viel mehr koordinierte Aktivitäten der Leistungsträger des Tourismus und der Kommunen. Dazu Entwicklung von neuen Angeboten und eine Qualitätsoffensive. Und aus Zittau? Kraft, Kreativität und eine Prioritätensetzung, die dem entspricht, was im Zittauer Haushalt steht: Tourismus ist ein Zittauer Schlüsselprodukt. Entscheidungen im Stadtrat und der Verwaltung sollten immer darauf geprüft werden, ob sie im Sinne einer Tourismusregion gefällt werden können.
Dr. Klaus Schwager führte Beispiele aus Regionen jenseits der Grenze an, die klar machten, dass dort vor allem Kooperationen Neuentwicklungen ermöglichten. Thomas Zenker ergänzte, dass vor allem solche innovativen Produkte geeignet wären, Fördermittel des Freistaats einzuwerben und die Tourismusstrategie Sachsen 2020 ohnehin fordere, regional im Sinne eines gemeinsamen Konzepts zu kooperieren.
Nach zwei spannenden Stunden hatten viele Gäste einen neuen Einblick ins Geschäftsfeld des regionalen Tourismus gewonnen. Sogar der Wunsch nach Fortsetzung der Gesprächsreihe wurde geäußert. Themenvorschlag: Bildung. Passt gut: Ein weiterer Schwerpunkt im ZKM-Wahlprogramm.

2. Weinau-Talk: Tourismus als Wirtschaftsfaktor

ZKM TourismusilluKaum ein anderes Thema hat es regional zu solchen medialen Ehren geschafft, wie der Tourismus innerhalb der Region. Doch nicht immer sind es Erfolgsmeldungen, die verkündet werden. Nicht selten sogar Auseinandersetzungen zwischen Organisationen, Unternehmern und Kommunen. Seit Jahrzehnten wird das Geschäft mit Besuchern und Gästen als Ersatz zur stark reduzierten Industrie genannt. Doch damit ist die südliche Oberlausitz nicht allein, diese Sicht teilt sie mit zahlreichen anderen – ebenfalls attraktiven Regionen. Doch haben wir hier nicht noch ganz andere Potentiale? Besondere Architektur trifft landschaftliche Schönheit, Mundart verwundert, Gastronomie überrascht, Kulturerlebnisse locken. Angesichts der Zahlen bleibt dennoch das Gefühl, der Schatz Tourismus ist noch nicht gehoben. Ob das so ist und wenn ja warum, diskutieren wir beim 2. Wein-Talk mit Leuten die es wissen könnten. Sie sind herzlich dazu eingeladen, am Donnerstag, dem 24.4. 2014 in Zittau, im schönen Spiegelsaal im Wirtshaus zur Weinau, ab 19 Uhr die Podiumsdiskussion zu verfolgen und vielleicht auch die eine oder andere Frage loszuwerden.
Es moderiert Lutz Günther und folgende Personen diskutieren:

Annette Scheibe, Geschäftsführerin Trixi-Park gGmbH

Rüdiger Schaper, Geschäftsführer KIEZ Querxenland gGmbH

Dr. Klaus Schwager, Gründer und Cheforganisator O-See-Challenge

Dirk Keil, Burgwart auf dem Berg Oybin

Thomas Zenker, Stadt und Kreisratskandidat, Vorsitzender ZKM

Noch mehr Kraft für unseren Wirtschaftsbeirat

Wir freuen uns sehr! Unser Wirtschaftsbeirat wird durch einen weiteren Wunschkandidaten – Prof. Dr. Rainer Hampel – verstärkt. Damit haben wir auch einen fundierten Kenner der Wissenschafts- und Forschungsszene für uns gewinnen können. Prof. Hampel war von 2003 bis 2010 Rektor der Hochschule Zittau-Görlitz und ist bis heute mit dem Forschungsinstitut IPM verbunden. Damit hat unser Verein sechs Mitglieder in den Wirtschaftsbeirat berufen. Es sind folgende Personen:

  • Prof. Dr.-Ing. habil Rainer Hampel
  • Manfred Kürschner, vormaliger Geschäftsführer der Stadtwerke und des Stadtkonzerns SDG
  • Dr. Holger Knüpfer, ehemaliger Wirtschaftsförderer der Stadt Zittau
  • Andreas Langhammer, Geschäftsführer eines mittelständischen sächsischen Industriebetriebs
  • René Bowitz, Key Account Manager eines der bekanntesten deutschen Markenartikelunternehmen
  • Marco Krause, Vertriebsmanager eines mittelständischen Fachmöbelherstellers

Auf Wunsch der älteren Beiratsmitglieder und ganz in unserem eigenen Interesse haben wir es so geschafft, Erfahrung mit innovativer Sichtweise der Jugend zu verknüpfen. Es macht uns stolz, dass uns so viele kompetente Menschen über mögliche Entwicklungen des Wirtschaftsstandorts Zittau, Fragen moderner Verwaltungswirtschaft aber auch über die Nutzung der Spielräume im Zittauer Stadthaushalt beraten werden.

Zittau kann mehr.

SZ-Interview mit Spitzenkandidat Thomas Zenker

Die Sächsische Zeitung Zittau hat am 2. April ein umfangreiches Interview mit Thomas Zenker, unserem Spitzenkandidaten, unter der Überschrift „Wir wollen Familien beim Hauskauf unterstützen“ veröffentlicht, nachzulesen hier: Wir wollen Familien beim Hauskauf unterstützen.

Die Aussage „Der Görlitzer Bürgermeister als zuständiger Dezernent für das städtische Klinikum ist als Kreisrat zum Aufsichtsratsvorsitzenden des Klinikums Oberlausitzer Bergland gewählt worden.“ hat zu teils heftigen Diskussionen geführt.

Einerseits hat sie das Landratsamt als falsch bezeichnet: „Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums Oberlausitzer Bergland gemeinnützige GmbH und der Kreiskrankenhaus Weißwasser gemeinnützige GmbH ist Frau Martina Weber (2. Beigeordnete des Landkreises Görlitz). Herr Dr. Michael Wieler, Bürgermeister der Stadt Görlitz und Kreisrat des Landkreises Görlitz ist kein Aufsichtsratsmitglied der beiden Gesellschaften.“

Dazu folgende Erläuterung: Herr Dr. Wieler ist nachweislich der Internetseite der Freien Wähler im Kreistag Görlitz Aufsichtsrat der Managementgesellschaft Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz mbH sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Beteiligungsgesellschaft der Gesundheitszentren des Landkreises Görlitz mbH ist. Die Managementgesellschaft ist die Eignerin der Kliniken. Herr Dr. Wieler ist nicht mehr der zuständige Dezernent für das städtische Klinikum, seitdem der neue Görlitzer Oberbürgermeister Deinege sein Amt angetreten hat und (seit Juni 2013) das Dezernat I verantwortet.

Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass die demokratische Wahl eines Kreisrates zum Aufsichtsratsvorsitzenden einer Landkreisgesellschaft nicht in Frage zu stellen oder zu kritisieren ist.

Ziel unserer Kritik sind die Zittauer Kreisräte, die es unserer Meinung nach nicht nur hier versäumt haben, deutlicher auf die Kreispolitik Einfluss zu nehmen.

Zittau kann mehr.

Nachbetrachtung 1. Weinau-Talk

1. Weinau-Talk „Wohin entwickeln wir unsere Stadt?“
Reichlich 50 Zittauer/-innen hatten sich die Zeit genommen, um zu sehen, welche Aufgaben das Podium für die Zukunft Zittaus formulieren würde. Am dringendsten wird derzeit von vielen Menschen die teilweise vor sich hin darbende Innenstadt gesehen, doch die Diskussion brachte auch deutliche Hinweise für die Gesamtentwicklung. Die Einbeziehung der Ortsteile ist zu verbessern, Prioritäten der Innenstadtentwicklung sind gegen technische Erfordernisse für die Stadtteile abzuwägen. Die Stadt und ihr Umland brauchen einander – Zittau ermöglicht umliegenden Gemeinden die Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben (hier wurde z.B. der Schwimmunterricht genannt), aus den Gemeinden kommen Kunden für Handel, Gastronomie und Kultureinrichtungen. Dieses Verhältnis wird zunehmend die Zukunft prägen und sollte gemeinsam gestaltet werden. So meinte Bernd Noack, Beigeordneter der Stadt Ebersbach-Neugersdorf: „Wir brauchen eine starke Stadt Zittau für das Umland, aber auch eine Stadt, die auf das Umland eingeht und Rücksicht nimmt.“ Die aktuellen Diskussionen um das Landratsamtsgebäude, das Technische Rathaus oder etwa das Humboldtcenter (ehemals Toom) zeigen, wie notwendig es ist, langfristig Planungen und Ziele für Zittau miteinander in Einklang zu bringen.
ZKM-Mitglieder Thomas Krusekopf und Caspar Sawade machten deutlich, dass es mit einer ZKM-Fraktion im Stadtrat neue Impulse in Sachen Diskussions- und Kommunikationsstil geben wird: Mehr Informationen für Bürger/-innen bzw. von Entscheidungen Betroffene, neue Möglichkeiten der Beteiligung und eine offene Auseinandersetzung vor Entscheidungen. Unser Wirtschaftsbeiratsmitglied Manfred Kürschner betonte, dass eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Stadt Zittau einer der wichtigsten Schritte für die Entwicklung der Stadt sei. Vieles laufe auf kollegialer Ebene hervorragend, werde aber öffentlich kaum wahrgenommen. Deshalb auch im ZKM-Wahlprogramm: Der Hochschule als einem der wichtigsten Job-Motoren der Stadt muss mehr öffentlich/städtische Aufmerksamkeit zukommen. Vehement betonte Kürschner: „Unsere Entscheidungen und unser Handeln müssen wir an die Bedingungen anpassen, wir müssen den Bedürfnissen der Jugend Platz machen, die Innenstadt für die junge Generation attraktiv machen. Ohne Jugend funktioniert gar nichts.“
Bernd Noack interessierte sich besonders für unseren Vorschlag, nach dem Vorbild der ILE-Förderung einen stadteigenen Topf einzurichten, um die kleinteilige Bebauung der Innenstadt mittels städtischer Unterstützung als Wohneigentum für junge Familien attraktiv zu machen. Eine solch kommunale Förderung würde sich unabhängig von den jeweiligen EU-Förderprogrammen steuern lassen und sich direkt in der Stadt auswirken. Sie würde einerseits Chancen für die Häuser mit sich bringen, die wegen ihrer geringen Größe für Investoren unattraktiv sind und andererseits jungen Menschen über eine Anschubfinanzierung den Weg zum Wohneigentum in der Heimatstadt vereinfachen.
Eine kurze aber bedauerlich heftige Auseinandersetzung um das wichtige Thema Fachmarktzentrum zeigte wieder einmal, dass in dieser Diskussion zuerst ein konstruktives Miteinander benötigt wird, um das Thema vorurteilsfrei besprechen zu können. Unsere Wählerinitiative schreibt ihren Mitgliedern keine einheitliche Haltung zum FMZ vor – es finden auch „intern“ Diskussionen zu verschiedenen Themen statt – fest steht für uns aber, dass wir der Art und Weise von Auseinandersetzungen um Zittauer Belange größte Bedeutung zumessen. Es braucht mehr Offenheit aber auch mehr Gelassenheit in Zittau. Beides wäre in der so genannten Center-Diskussion bisher sicher hilfreich gewesen. Der derzeitige offene Planungsstand erfordert ohnehin ein neues Beteiligungsverfahren.
Die Zeit reichte am Ende nicht, um alle Aufgaben für die zukünftige Entwicklung der Stadt zu diskutieren. Für den Stadtrat jedenfalls – wie auch immer er sich zusammensetzen mag – kommen strategische Herausforderungen zu, die nur durch hohe Fachlichkeit, eine intensive Meinungsbildung vor der Entscheidung und die Bereitschaft neue Wege zu gehen, richtig zu lösen sein werden. Ganz wie Bernd Noack zum Abschluss der Diskussion sagte: „Ich wünsche mir Menschen, die auch mal was riskieren.“
Zittau kann mehr.
Es diskutierten:
– Birgit Kaiser, Geschäftsführerin der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft
– Ralph Höhne, Zittauer Bauamtsleiter
– Bernd Noack, Beigeordneter der Stadt Ebersbach-Neugersdorf
– Manfred Kürschner, ehemaliger Geschäftsführer Stadtwerke Zittau
– Thomas Krusekopf, Unternehmer – Stadtrats- und Kreistagskandidat ZKM
– Caspar Sawade, Geschäftsführer GHT, Vorstand ZKM

Moderation: Thomas Mielke, Sächsische Zeitung, Lokalchef Zittau und südliche Oberlausitz